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Neujahrsapéro Gattikon (2.1.2006)
 

"Der Gemeinderat, die Kulturkommis–sion sowie der Dorfverein Gattikon laden die Bevölkerung am 2. Januar zum Neujahrsempfang ein. In Thalwil findet dieser Anlass dieses Jahr im Gemeindehaussaal statt, in Gattikon im Gemeinschaftsraum Obstgarten. Er dauert von 11 bis 13 Uhr". Dies der Text auf der ...
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Neujahrsapéro Gattikon
 
2. Januar 2006
 
"Der Gemeinderat, die Kulturkommission sowie der Dorfverein Gattikon laden die Bevölkerung am 2. Januar zum Neujahrsempfang ein. In Thalwil findet dieser Anlass dieses Jahr im Gemeindehaussaal statt, in Gattikon im Gemeinschaftsraum Obstgarten. Er dauert von 11 bis 13 Uhr".
Dies der Text auf der Internetseite der Gemeinde Thalwil. Wir Gattikoner, separat durch den Dorfverein eingeladen, sagen diesem "Empfang" schlicht "Neujahrsapéro".

Schon vor 10 Uhr am Morgen begannen Vorstandsmitglieder des Dorfvereins den Gemeinschaftsraum vorzubereiten, den Tisch zu schmücken, verlockend duftet bereits die Gerstensuppe! Kurz vor elf Uhr treffen die ersten Gäste ein — ein herzlicher Austausch von guten Wünschen für das neue Jahr beginnt. Bald stehen die Gattikoner in Grüppchen zusammen, plaudern und freuen sich am geselligen Beisammensein.

Ein wenig besonders ist dieser Apéro — wir sind im Wahljahr. Ein Wahlplakat und aufgelegte Flyers für unseren Gemeinderatskandidaten Jan Rauch sind nicht zu übersehen. Einige Leute sind sogar erstaunt, dass Jan Rauch persönlich hinter dem Tisch steht und den Apérowein — dieses Jahr ist's ein Zürcher Riesling x Sylvaner — ausschenkt und natürlich gerne bereit ist, mit den Gattikern über seine Motivation und Wahlvorstellungen und allgemeine Anliegen zu sprechen.

Es ist ein Kommen und Gehen — unser Gemeinschaftsraum ist voll von Gattikerinnen und Gattikern, Hans Langenegger hat das Thalwiler Neujahrsblatt mitgebracht, es befasst sich mit dem Thalwiler Seeufer und seinen Veränderungen im Laufe der Zeit. Aber auch etliche Thalwiler Gemeinderatsvertreter und Gemeindepräsidentin Frau Christine Burgener ehren Gattikon mit ihrem Besuch. Frau Burgener ist übrigens nicht sehr erfreut über die Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Ferienhauses Schwellbrunn — mit Charme, aber bestimmt versucht sie, unterschriftswillige Leute umzustimmen; vergeblich, zu stark sind hier die emotionalen Bindungen an dieses Ferienheim!

Um 13 Uhr sind vier Liter Glühwein ausgetrunken, der grosse Suppentopf ist leergegessen. Wenn sich Renate Gebhard weiterhin bereit erklärt, die Suppe zu kochen, dürfte neben der "Bündner Gerstensuppe" bald die "Gattiker Gerstensuppe" wohl ebenso bekannt werden, die vielen Komplimente an die Köchin und Anfragen nach dem Rezept weisen doch in diese Richtung!

Ein gelungener Neujahrsapéro ist zu Ende, einmal mehr ist der Zusammenhalt der Gattiker Bevölkerung spürbar geworden, eine schöne Erfahrung zu Beginn des neuen Jahres!

 

Werner H. Schoch