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Gattikoner Stamm
(15.5.2003)
Im
Jahre 1988 wurde in Thalwil ein erstes Altersleitbild entworfen.
Dieses wurde im Jahr 2000 überarbeitet. Was das neue
Leitbild beinhaltet, wurde am Stamm vom 15. Mai 2003 vorgestellt.
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Gattikoner Stamm
15. Mai 2003
Das Alterszentrum Thalwil als
attraktiver und bedarfsgerechter Lebens- und Begegnungsort!
Der DVG widmete seinen zweiten Stamm vor allem der Vernehmlassung
zum geplanten Alterszentrum Thalwil (ATZ). Gemeinderat Hans Langenegger
erläuterte einleitend, dass die Gemeinde Thalwil 1988 ihr
erstes Altersleitbild entworfen hatte. Im Jahr 2000 wurde das
Leitbild mit den Schwerpunkten Selbstbestimmung, bedarfsgerechte
Pflege und Betreuung, Würde sowie Begegnung im Alter mit
Hilfe der gemeindeeigenen Ressourcen neu erarbeitet. Das Alterszentrum
soll zu einem Zentrum für Alters- und Gemeinwesenarbeit werden.
Herr Beat Michel (Direktor Krankenheim) und Herr Enrico Caruso
(Projektleiter ATZ) stellten anschliessend das Projekt ATZ detailliert
vor und wiesen darauf hin, dass den im ATZ lebenden Menschen eine
Betreuung bis zum Tod gewährleistet und der Bezug und die
Bezahlung von Dienstleistungen nach individuellem Bedarf im Sinne
eines Baukastensystems ermöglicht werden soll. Die Gemeinde
werde in Fällen hoher Pflegebedürftigkeit mit subjektbezogenen
Beiträgen einspringen.
Der Bau des neuen Alterszentrum umfasst auf dem Areal des 1999
geschlossenen Spitals Thalwil die Sanierung des Seehauses und
den Neubau des Waldhauses sowie die Anpassung des bestehenden
Alterswohnheims Öggisbühl. Das Alterszentrum und die
Gemeinde werden Leistungsvereinbarungen ausarbeiten und dabei
besonders die Lebensqualität der Bewohner in den Vordergrund
stellen. Geplant sind 154 Wohneinheiten für durchschnittlich
195 Bewohner.
Die Kosten für eine Einzimmerwohnung mit allen Nebenkosten,
Vollpension und Reinigung werden sich für eine schwer pflegebedürftige
Person (BESA Stufe 4) um die Fr. 5'300.- bewegen. Die Baukosten
belaufen sich auf rund 45 Mio Franken.
Am 19. Oktober gelangt die Vorlage zum neuen Alterszentrum zur
Abstimmung.
Im Anschluss an diese Ausführungen stellte der Präsident
des Dorfvereins kurz die 2. Vernehmlassung zur laufenden Behörden-
und Verwaltungsreform unter dem Stichwort Wirkungsorientierte
Verwaltungsreform (WiV), hinsichtlich der Revision der Gemeindeordnung,
vor. Kernthemen dieser Vernehmlassung sind die Anzahl und Aufgaben
der Kommissionen, die Anzahl der Gemeinderäte (7 oder 9,
jeweils inklusive Schulpflegepräsidium) und die Neuordnung
der Finanzkompetenzen.
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