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36. Indoor Fussballturnier
(21./22. und
28./29.1.2006)
Was
hat denn der Dorfverein mit der 36. Austragung des traditionellen
Hallenfussball-Turniers des Fussballclubs Thalwil zu tun?
Nicht viel, oder doch?
Lesen Sie dazu mehr über das Engagement unseres Gemeinderatskandidaten
Jan Rauch für die jungen Fussballer.
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36. Indoor Fussballturnier
21./22. und 28./29. Januar 2006
Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus heisst es.
An der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft im Sommer
in Deutschland wird die Schweizer Nationalmannschaft teilnehmen
und dadurch sicher auch das Fussballfieber bei Kindern und Jugendlichen
hoch steigen lassen! Doch wo ist der Schatten? Ein Blick heute
morgen in die Gesichter der Kinder zeigt nur eine Begeisterung,
Freude und Strahlen!
So ist der Eindruck kurz vor neun Uhr in der Turnhalle des Schulhauses
Sonnenberg in Thalwil. Hier f indet
an diesem und am nächsten Wochenende die 36. Austragung des
traditionellen Hallenfussball-Turniers des Fussballclubs Thalwil
statt. Ermöglicht wurde es einerseits durch die grosszügige
Unterstützung der Bank Thalwil, den Hauptteil bilden aber
der Einsatz und das Engagement der Organisatoren und der zahlreichen
Helfer und Helferinnen. An beiden Wochenenden dient der Singsaal
als 'Turnierbeizli', hier wird für das leibliche Wohl gesorgt,
recht vielfältig ist das Angebot, verschiedene Grillspezialitäten
bis hin zum Buffet mit selbstgebackenen Kuchen laden zum Verweilen
ein!
Doch schauen wir uns einmal die Kinder an, die es kaum erwarten
können, zum Turnier antreten zu können. Die ersten Mannschaften
haben ihr erstes Spiel bereits hinter sich. Vor der Garderobe
sitzt die Mannschaft des FC Thalwil Fd1, aufmerksam lauschen sie
den Ausführungen ihres Trainers. Aufmerksam? Ja schon, aber
die Aufmerksamkeit zu halten, ist keine einfache Aufgabe, doch
der Trainer schafft dies problemlos. Ein bekanntes Gesicht, der
Trainer, es ist Jan Rauch, den wir als vom Dorfverein Gattikon
vorgeschlagenen Gemeinderatskandidaten für Thalwil von den
schwarz/weissen Plakaten kennen. Mit seinen Schützlingen
bespricht er das soeben beendete Spiel gegen den FC Langnau a.A..
Das Resultat ist 0:0, beide Mannschaften haben also gewonnen.
So positiv gesehen bereitet man sich auf
das nächste Spiel vor, was kann man da besser machen? Jeder
Vorschlag wird beurteilt und in die Strategie eingebaut. Der nächste
Gegner wird ein harter Gegner sein, es ist die Mannschaft vom
FC Red Star aus Zürich. Kaum ist die Mannschaft noch zu halten,
voll motiviert sind die Kids, und dann verwechseln die vom FC
Red Star sogar noch die Garderobe, sie stehen plötzlich mit
ihrem Trainer in der Garderobe der Thalwiler Mannschaft! Dabei
gehören die doch ans andere Ende des Spielfeldes! Doch auch
dieses Missverständnis löst sich, das Turnier beginnt.
Wunderbar, wie die Spieler bei der Sache sind, wie die Profis.
Freudensprünge, schmerzverzerrte Gesichter, Showeinlagen
an der Fussball WM wird's nicht besser sein können.
Zehn Minuten Spiel und das Resultat steht fest: FC Thalwil
Fd1 hat 0:3 verloren. Enttäuschte Gesichter, ein paar Tränen
und beinahe Verzweiflung
sogar. Ab in die Garderobe zur Übungsbesprechung. Jan Rauch
sieht diesen Match nicht als Niederlage, seine Mannschaft hat
hervorragend gespielt, jeder hat sein bestes gegeben. Er baut
seine Spieler auf, so gut sogar, dass der Torhüter ganz überzeugt
zu einem anderen Turnierteilnehmer sagt: "Mir händ gäge
Red Star nu 3:0 verlore, weisch wie guet!" Ein Trainer, der
seine Kids im Griff hat, ihnen Freude am Sport und fairen Spiel
vermittelt. Für seine Mannschaft stehen schliesslich bis
zum Turnierende noch einige Einsätze bevor, und die sollen
doch Begeisterung bringen!
Auch einem Nicht-Fussballfan zeigt dieses Fussballturnier, wie
begeisterungsfähig Kinder sein können, wie sie sich
für eine gute Sache einsetzen und den Zuschauer mit ihrer
Freude und Begeisterung anstecken können. So bleibt doch
nur der Aufruf an alle Leser, am Wochenende vom 28./29. Januar
auch den 2. Teil des 36. Indoor Fussballturniers in der Turnhalle
Sonnenberg zu besuchen ein Anlass, den man wirklich nicht
versäumen sollte!
Werner H. Schoch
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