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Auffahrtsbummel (5.5.2005)
 

Es regnet. In Strömen sogar! Und das an Auffahrt, an dem Tag, an dem der traditionelle Bummel des Dorfvereins Gattikon stattfinden soll! In den drei letzten Jahren sind wir doch an unserem Auffahrtsbummel immer mit strahlend schönem und warmem Wetter verwöhnt worden.
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Auffahrtsbummel
 
5. Mai 2005
 
 Es regnet. In Strömen sogar! Und das an Auffahrt, an dem Tag, an dem der traditionelle Bummel des Dorfvereins Gattikon stattfinden soll! In den drei letzten Jahren sind wir doch an unserem Auffahrtsbummel immer mit strahlend schönem und warmem Wetter verwöhnt worden.

Bei solchem Wetter ist heute keine Eile geboten — die Vorbereitungen bei der Waldhütte sind durch den Regen etwas weniger umfangreich — wir verschieben den Start deswegen um anderthalb Stunden. Zudem ist noch Ferienzeit — wir können nicht abschätzen, wie viele Leute schlussendlich zur Wanderung, zur Velotour und zum Feuer bei der Wald–weiherhütte kommen werden.

Wie wir mit Festbänken, Zelt, Kuchen und Getränken beim Platz eintreffen, brennt schon das Feuer, entfacht durch den Feuermeister Fritz — nicht weit davon entfernt ist Martin mit seiner Axt am Fällen eines sturmgeknickten Föhrenstammes zum Nachschub von Brennholz besorgt.

Kurz vor zwei Uhr macht sich Martin Küttel auf zum Dorfplatz, um die an der Velotour teilnehmenden Leute abzuholen — er ist aber bald wieder zurück, niemand aus Gattikon wagt es, bei solchem Wetter eine Radtour zu unternehmen. Renate Gebhard und Mihwa Widmer warten bis einige Minuten nach 14 Uhr, um sich dann mit der Gruppe von einem guten Dutzend Wanderfreudigen auf dem Weg zu machen. Da bricht auch schon die Sonne durch, und man hat doch den Eindruck, wie schön doch das Wetter sein könnte!

Beim Eintreffen der Wandergruppe bei der Waldweiherhütte ist gleich spürbar, dass das Regenwetter keinen Einfluss auf die Stimmung der Gattikoner haben kann. Vom wärmenden Feuer zieht bald ein würziger Duft von Holzrauch und Grill-Wurst durch den Wald. Wer zum Essen und Trinken von Kuchen, Kaffee, Wein und Bier keinen regengeschützten Platz unter dem Zelt oder dem Vordach der Waldhütte findet, steht mit Schirm oder Regenschutz im Freien, unter den Bäumen ist genügend Schutz vorhanden, um trotz Regen mit Freunden und Bekannten zu plaudern und den Tag zu geniessen. Auch einige Passanten lassen sich zu einer kurzen Rast nieder und schätzen die vom Dorfverein angebotene Verköstigung.

Obwohl dieses Jahr nicht so viele Leute wie in den vorangegangenen Jahren den Weg zur Waldweiherhütte wagten, war der Anlass doch ein schöner Erfolg. Mitglieder des Dorfvereines, Angehörige, Freunde, Bekannte und Passanten verbrachten einen gemütlichen Nachmittag oder auch nur kurze Zeit zum Verweilen an unserem schönen Platz in der Natur
n.
 

Werner H. Schoch